350 Feuerwehreinsätze in der Silvesternacht

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© Vakhrushev Pavel
02.01.2012

Der Jahreswechsel verlief in Mecklenburg-Vorpommern relativ friedlich. Zwar musste die Feuerwehr zu 350 Einsätzen ausrücken, doch größere Brände gab es glücklicherweise nicht.

Wie im ganzen Norden zog die Polizei auch in Mecklenburg-Vorpommern für die Silvesternacht eine recht positive Bilanz. Die insgesamt 350 Einsätze, zu denen die Feuerwehr laut ndr.de ausrücken musste, drehten sich in der Hauptsache um brennende Müllcontainer. Hier und da gab es auch Garagen, Autos und Hecken zu löschen. In Rom bei Parchim versuchten Unbekannte, eine stationäre Blitzanlage anzuzünden, der Keller eines Mehrfamilienhauses brannte in Wismar-Wendorf. Gegen Mitternacht stand eine Wohnung im Greifswalder Stadtteil Schönwalde in Flammen, sodass das Mehrfamilienhaus vorrübergehend evakuiert werden musste. Es entstand ein Sachschaden von 50 000 Euro. Verletzte gab es bei keinem dieser Vorfälle.

Jugendliche prügeln Rentner

Dennoch mussten in der Neujahrsnacht fast zwanzig Menschen, die von Silvesterknallern getroffen worden waren, mit Verletzungen an Kopf und Händen in Krankenhäuser gebracht werden. Zahlreiche Verletzte gab es außerdem bei Schlägereien. Darunter auch einen 84-jährigen Mann, der in seiner Wohnung in Parchim von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen worden war.

In Rostock sprach die Polizei von einem "alles in allem ruhigen Jahreswechsel", so ostsee-zeitung.de. "Wir haben jede Menge zu tun. Aber zum Glück sind das meist nur kleinere Einsätze", erklärte ein Sprecher der Einsatzstelle. Schwerere Verletzungen zogen sich nur zwei Rostocker beim Abbrennen ihres Feuerwerks zu.

(pb)

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