Tag der Deutschen Einheit – Spezial! Heute: Ostprodukte erobern den Westen
City- & Szenenews
02.10.2007
Kaffee und Bananen in Hülle und Fülle – die Wiedervereinigung offerierte der ehemaligen DDR eine ganze Palette an neuen oder schwer erhältlichen Produkten. „Test the West“ rief eine Zigarettenfirma in ihrer Werbung aus – und das taten die Menschen. So ist es auch gar nicht verwunderlich, dass die Umsätze der ostdeutschen (Lebensmittel)unternehmen in der ersten Zeit nach dem Fall der Mauer einbrachen. Mit dem wachsenden Unmut über die Probleme der Wiedervereinigung stieg dann aber auch wieder die Zuwendung zu den „eigenen“ Erzeugnissen in altgewohnter Qualität. Heute entscheiden sich fast 70% der ehemaligen DDR-Bewohner im Zweifelsfall für ein Ostprodukt.
Überholte Nostalgie? Eher nicht. Zwar setzen viele Werbeagenturen inzwischen auf gezieltes Vermarkten der Ostprodukte in eben jenem Teilgebiet von Deutschland, aber letztlich ist es wohl doch eine Frage des Geschmacks. Das zeigt auch eine Statistik des Instituts für Marktforschung aus dem Jahr 2004, in der immerhin ¾ der Befragten angaben, hin und wieder zu einem Ostprodukt zu greifen. Besonders beliebt sind Süßigkeiten wie Halorenkugeln, Knusperflocken und Bambina, die Spreewälder Gurken, Rotkäppchen Sekt und Spee Waschmittel. Na, habt ihr sie alle erkannt?
Falls nicht, ist das vielleicht auch ein gutes Zeichen. Ost, West – völlig egal. Schließlich sind beide Teile inzwischen zu einem verschmolzen, mit einer Produktpalette. Eigentlich. Sollte sein. Im Prinzip. - Wie auch immer.
Für alle, die einmal testen möchten, ob und wie oft sie zu „DDR-Produkten“ greifen, dem seien noch ein paar Beispiele ans Herz gelegt: Florena (Körperpflege), Fit (Spülmittel), Bautzner Senf, Burger Knäckebrot, f6, Nudossi (Schokoaufstrich), Vita Cola, Wernesgrüner und Hasseröder.
Kaffee und Bananen in Hülle und Fülle – die Wiedervereinigung offerierte der ehemaligen DDR eine ganze Palette an neuen oder schwer erhältlichen Produkten. „Test the West“ rief eine Zigarettenfirma in ihrer Werbung aus – und das taten die Menschen. So ist es auch gar nicht verwunderlich, dass die Umsätze der ostdeutschen (Lebensmittel)unternehmen in der ersten Zeit nach dem Fall der Mauer einbrachen. Mit dem wachsenden Unmut über die Probleme der Wiedervereinigung stieg dann aber auch wieder die Zuwendung zu den „eigenen“ Erzeugnissen in altgewohnter Qualität. Heute entscheiden sich fast 70% der ehemaligen DDR-Bewohner im Zweifelsfall für ein Ostprodukt.
Überholte Nostalgie? Eher nicht. Zwar setzen viele Werbeagenturen inzwischen auf gezieltes Vermarkten der Ostprodukte in eben jenem Teilgebiet von Deutschland, aber letztlich ist es wohl doch eine Frage des Geschmacks. Das zeigt auch eine Statistik des Instituts für Marktforschung aus dem Jahr 2004, in der immerhin ¾ der Befragten angaben, hin und wieder zu einem Ostprodukt zu greifen. Besonders beliebt sind Süßigkeiten wie Halorenkugeln, Knusperflocken und Bambina, die Spreewälder Gurken, Rotkäppchen Sekt und Spee Waschmittel. Na, habt ihr sie alle erkannt?
Falls nicht, ist das vielleicht auch ein gutes Zeichen. Ost, West – völlig egal. Schließlich sind beide Teile inzwischen zu einem verschmolzen, mit einer Produktpalette. Eigentlich. Sollte sein. Im Prinzip. - Wie auch immer.
Für alle, die einmal testen möchten, ob und wie oft sie zu „DDR-Produkten“ greifen, dem seien noch ein paar Beispiele ans Herz gelegt: Florena (Körperpflege), Fit (Spülmittel), Bautzner Senf, Burger Knäckebrot, f6, Nudossi (Schokoaufstrich), Vita Cola, Wernesgrüner und Hasseröder.
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